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Der gute MenschIm Judentum |
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These 4Ein guter Menschen ist man durch seine TatenSchön und einfach wäre es, gäbe es eine Positivliste von Taten, die aus einem Menschen einen guten Menschen machen. Aber so einfach ist es nicht. Bestenfalls kann man das Pferd noch von hinten aufzäumen. In den Gebeten des Yom Kippur werden einige Verfehlungen aufgeführt und um Sühne dafür gebeten. Ich habe manches verschuldet: Ich war treulos, habe meinen Nächsten beeinträchtigt, verleumdet; habe misshandelt und gefrevelt. Ich war mutwillig und habe Gewalttaten ausgeübt. Ich habe Unwahrheit erdichtet, schädliche Ratschläge gegeben; gelogen und gehöhnt. Ich war ungehorsam und habe geschmäht. Ich war ausgelassen und habe Sünden und Missetaten begangen. Ich habe beleidigt; ich war halsstarrig, habe Bosheiten ausgeübt und mich schwer vergangen. Ich habe Schandtaten begangen; habe Irrwege gewiesen und habe geirrt. Ich bin von deinen Geboten und guten Verordnungen abgewichen und es hat mir nicht gefrommt. (zitiert in Hirsch, 1966) Als Rückschluss muss ein guter Mensch also ehrlich und treu, hilfsbereit und
freundlich, nachgiebig und gewaltlos, sowie gehorsam, dankbar und zurückhaltend
sein. Zudem muss er die Gebote und Verordnungen Gottes befolgen. Bernd Herwanger (bh) April 2001, auf www.yetnet.ch/dergutemensch |