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Der gute Mensch

Im Judentum

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Immanuel Kant

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Zusammenfassung

Was einen guten Menschen ausmacht, lässt sich nicht so einfach sagen. Vielleicht lässt es sich wie folgt zusammenfassen:

Ein guter Mensch ist, wer sich nach bestem Gewissen redlich bemüht, seinen Nächsten (mein Nächster ist immer der, der gerade meine Hilfe braucht) und sich selber zu lieben. Dabei stützt er sich auf sein Vertrauen zu Gott und dessen Gnade. Weil er auf Gott vertraut, verspürt der gute Mensch ein inneres Bedürfnis, gute Taten zu vollbringen. Dies geschieht nicht, um selber gut dazustehen, sondern um Gott dadurch zu loben und zu preisen. „Gut sein“ ist also eine innere Grundhaltung. Und begeht ein guter Mensch trotz dieser inneren Grundhaltung etwas Böses, so ist er selber deswegen noch lange nicht böse. Er muss nur bereit sein, seinen Irrweg zu erkennen, ihn zu bereuen und umzukehren.

Bernd Herwanger (bh) April 2001, auf www.yetnet.ch/dergutemensch