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Djinn der "Bloodhound"von Djinn-Dorian von der Mühlestetten
Der Jorge lässt mich "Sitz" machen und streichelt mich. ER braucht Beruhigung! Ich weiss doch wo der Geruch ist, ich war nur ein Bisschen zerstreut... Wir gehen wieder los. Wo der Weg nach links führt und sich vom Waldrand trennt bleibe ich weiter geradeaus. Der Geruch is jetzt im Wald rechts. Ich untersuche ihn, merke aber ,
dass es nicht weiter geht. So nach einigen Meter führe ich die Gesellschaft
wieder heraus und gehe weiter den Weg entlang. Jetzt wären Witze
fehl am Platz, nach der Blamierung fühle ich ihre Augen im Nacken. Wir laufen weiter und dann glube ich, es geht wieder in den Wald. Ja,
hier ist stärker! Aber auch rechts und links ist es so...Ein Geruchspool!!
Das muss ich selber absolvieren.Ich kreise um die jungen Bäumen,
der Jorge mach die Leine kürzer, wahscheinlich zerkratzt er sein
pelzarmes Gesicht. Hi-hi, er rasiert jeden Morgen! Und da springt mir der "Meischter" von hinten an, betäubt
mich mit "Bravo"-Rufen, bricht mir die Knochen mit seiner Umarmung
und benetzt mich mit seinen Freudetränen.
Die Prüfungen wurden von der National Bloodhound Association of Switzerland
organisiert und erfolgten nach drei Tagen Spezialtraining und einem öffentlichen
Seminar mit Richter und Instruktoren aus den USA. Djinn's Fährte war etwa
500m lang und 1,5 Stunden alt. Er starteten um 11:00 und verbrauchte 30
von den erlaubten 60 Minuten. Was ist Mantrailing? Mantrailing ist eine Disziplin, in welcher der Hund einer menschlichen Fährte nach dem Individualgeruch folgt, am Ende die gesuchte Person findet und diese eindeutig identifiziert. Einige Unterschiede zum Fährtenhund: Nach PO97 folgt der Fährtenhund den Bodenverletzungen Schritt auf Schritt, wobei Fährtentreue und Nase am Boden wichtig sind. Nach PO88 folgt er einem "Geruchsbild" , das unter anderem aus den Bodenverletzungen und dem Individualgeruch des Fährtenlegers besteht. In beiden Disziplinen wird nach Gegenständen gesucht. Der Mantrailer folgt der Fährte nach dem Individualgeruch des Fährtenlegers. Er soll alle andere Gerüche ausschliessen. Der Hund sucht auf der Wiese, in der Stadt, im Wald, über Strassen oder durch Unterführungen oder überquert sogar Wasser. Die Strenge einer Prüfung ist vom Trainingszustand, Nase und Talent des Hundes abhängig. In dieser Disziplin wird nach einer bestimmten Person gesucht. In den ersten Ausbildungsstufen steht am Ende der Fährte eine einzige Person, welche der Hund eindeutig anzeigen muss. Die höheren Prüfungen verlangen die Identifikation einer Person aus einer Gruppe. Zum Starten wird der Hund an einem Ort gebracht, "wo die Person das letzte Mal gesehen wurde", kein genauer Startpunkt. Er bekommt einen Geruchsgegenstand zu riechen und sucht herum (kreiselt) bis er die "Trail" oder Geruchsfährte findet und zu folgen beginnt. Der Hund braucht nicht, der Originalfährte exakt zu folgen, und darf auch Abkürzungen benutzen. Einsatzhunde müssen sogar erkennen, wenn der gesuchte Geruch "nicht da ist" und dies dem Hundeführer anzeigen (Negative Trail), zum Beispiel wenn die gesuchte Person gar nicht dort war. Der Spezialist in dieser Disziplin ist der Bloodhound. Die Prüfungen sind auf Mantrailer (MT), Mantrailer Intermediate (MTI) und Mantrailer Excellent (MTX). Die erste Prüfung setzt das Bestehen der ICT-Prüfung voraus. Genauere Information darüber und über Mantrailing allgemein kann man einsehen in der Website der NBAS (National Bloodhound Association of Switzerland) |
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